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Generalsanierung Studentenstadt Freimann

2016 – 2022
Bauherr: Studentenwerk München
BGF: 8135 m2 / WE 246 Einzelapartments und 3 Sondertypen
Team: Martin Wißmann (PL), Ann-Kristin Schneider (PL)
Landschaftsarchitekten: Veronika Richter

Die in vier Bauabschnitten 1961-1975 errichtete Studentenstadt ist mit rund 2.500 Wohnplätzen in 14 Häusern auf 88.000 Quadratmeter die größte Studentensiedlung Deutschlands.

Vor dem Hintergrund der rasch ansteigenden Einwohnerzahlen wurde die Anlage Ende der 1950er Jahre konzipiert. Die letzten Häuser, unter welchen sich auch das Haus 11 befindet, wurden in den Jahren 1974-1975 im vierten Bauabschnitt errichtet.

Diese werden aufgrund der späten Bauzeit als „Neustadt“ bezeichnet. Haus 9 bis Haus 13, sowie die Micro-Compact Home „Wohnwürfel“, sind Teil der Neustadt.

Fast jedes Haus verfügt über Waschräume, Bastel-und Werkräume und ein Getränkelager. Diese Einrichtungen werden von den Studierenden kostendeckend betrieben.

Der Generalsanierung von Haus 11 sollen in den folgenden Jahren die Häuser 12 und 13 folgen. Das Haus 11 besteht aus 7 Stockwerken. Über ein Treppenhaus sind alle Apartments zu erreichen. Der vorhandene Aufzug hält auf der Ebene der Zwischenpodeste und kann somit nicht zur Schaffung von Barrierefreiheit dienen. Im Erdgeschoss von Haus 11, in den ehemaligen Büroräumen, sind drei Sonderapartments geplant.

Hierbei handelt es sich um zwei barrierefreie 2-Zimmerwohnungen und eine 3-Zimmer-Wohnung, welche als Eltern-Kind-Apartment ausgewiesen wird. Aufgrund der Anordnung des Grundrisses kann diese Wohnung ebenfalls als barrierefreie Wohnung inklusive Zimmer für eine Betreuungsperson genutzt werden.

Neben den 3 Sondertypen im Erdgeschoss, welche Platz für 3 Bewohner bieten, verfügt das Haus über 246 Einzimmerappartements.

Somit bietet das gesamte Haus 11 in 249 Wohneinheiten Platz für 251 Studierende.

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