Städtebauliches Konzept zur Nachnutzung des Güterbahnhofsgelände, Kirchheim Teck
2016 - 2020
Städtebauliche Machbarkeitsuntersuchung
Auslober:
LP 1
Planungsleistungen für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs mit Überarbeitung des städtebaullichen Konzepts, Untersuchung der Teilbarkeit, Definition der mögl. Baufelder und -abschnitte, Untersuchung Stellplatzkonzept
Team: Cornelia Dorsch (PL), Johannes Prünte (WBW), Lina Makarchuk (WBW), Michael Brand (WBW)
Landschaftsarchitekten:
Die Kreisstadt Kirchheim unter Teck möchte zentrumsnah auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es sollen neue Formen des kostengünstigen, flächensparenden und ökologischen Bauens verwirklicht werden.
Das Grundstück mißt etwa 2 ha und ist nahe der S-Bahn-Endhaltestelle gelegen.Das neue Quartier an der Bahn besticht durch den großzügigen und doch differenzierten, ruhigen Binnenbereich.
Diese ruhige Mitte wird über den westlichen und den östlichen Rand und über 2 Erschließungshöfe mit dem PKW erschlossen. Die beiden neuen Erschließungshöfe sind durch jeweils 3 profilüberhöhenden Gebäude räumlich definiert. Die Erdgeschosse in diesen Höfen beinhalten öffentliche bzw. gemeinschaftliche Nutzungen.
Durch die 2 eingeschobenen, von Norden zu erreichenden, Erschliessungshöfe wird der gesamte Bauraum in drei Teile gegliedert welche sich in der Summe dann in insgesamt bis zu 11 einzelne Bauräume/Baufelder unterteilen lassen.
Es entstehen eingeständige, räumlich sehr differenzierte Baukörper, die sich in Ihrer geschickten Höhenstaffelung, sehr gut in die bestehende (‚Alt’-) Stadt einfügen können.
