Neubiberg

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Auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg sollen durch den Neubau von 660 Einzelunterkünften auf dem westlichen Teil des Ostparkplatzes fehlende Kapazitäten geschaffen und der Unterkunftsbereich der Universität als Campus zusammengeführt werden.

Für das Bauvorhaben wird die im Nordwesten des Grundstücks befindliche Universitätsstraße rückgebaut und durch eine nach Nordwesten verschobene Straße ersetzt. Die Verkehrserschließung des Geländes von Osten bzw die Anbindung an die Gemeinde Neubiberg soll zukünftig über eine neu herzustellende Zufahrtsstraße von „Auf der Heid“ erfolgen, die südlich am Baufeld vorbei führt. Der fußläufigen Anbindung der 660 Unterkünfte an die Einrichtungen auf dem bestehenden Campus soll ein neuer Verbindungsweg zu den Sternbauten dienen.

Die dreigeschossigen Neubauten gruppieren sich um Innenhöfe und gliedern sich in 20 Wohntrakte für jeweils 33 Bewohner. Je 2 Wohntrakte werden zueinander leicht versetzt und über flach geneigte Dächer miteinander verbunden, sowie von einem mittig angeordneten Treppenhaus erschlossen. Durch eine Brückenkonstruktion sind jeweils zwei gegenüberliegende Gebäudeteile zu einem H-förmigen Gebäude verbunden.

Das Gebäude 25 besteht aus zwei H-förmigen Gebäuden (ges. 264 UE), die wiederum mit kleinen offenen Brücken in Stahlkonstruktion miteinander verbunden werden. Das Gebäude 26 wird aus drei Hförmigen Gebäuden (ges. 396 UE) gebildet, die ebenfalls über eine Brückenkonstruktion miteinander verbunden werden. Durch die H-Konfiguration der Baukörper entsteht ein zentraler Freibereich, der als Aufenthaltsfläche von den Bewohnern genutzt werden kann.

Zwischen Gebäude 25 und 26 wird eine Promenade ausformuliert, im Westen und Osten des Baufelds führen untergeordnete Wege, die zur Erschließung und für die Feuerwehr nötig sind. An diesen Wegen liegen die überdachten Fahrradabstellplätze mit integrierten Müllhäuschen.

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