Wohnbebauung Harthof Nord, München

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Entlang der Dientzenhoferstraße entstanden im Planungsgebiet eines Bebauungsplans mit Gestaltungssatzung zwei straßenbegleitende Baukörper mit insgesamt 67 Wohnungen.In Anlehnung an die ersetzte Siedlung im Norden aus den 30er Jahren wurden die im Bebauungsplan geforderten, flach geneigten Satteldächer realisiert. Der rote Farbton der Dachdeckung wird in das oberste Geschoss heruntergezogen und findet sich auch in den Balkonrücksprüngen und den Fensterlaibungen wieder. Somit wird das oberste Geschoss in Putzstruktur und Farbe abgesetzt, die Vorgartenzone bleibt frei von Einbauten und großen, privaten Flächen. Beides entspricht den Forderungen des städtebaulichen Konzepts.

Der nördliche Baukörper wird über einen inneren, fassadenseitigen Gang erschlossen, der durch Lufträume und Wohnungsfenster belebt und zusätzlich belichtet wird und so zum nachbarschaftlichen Austausch einlädt. Die relativ kleinen Wohnungen dieses Baukörpers sind nach Westen orientiert, an den Gebäudeenden sind größere Familienwohnungen positioniert.

Der südliche Baukörper ist in drei Vierspänner aufgeteilt. Die Wohnungen unterschiedlicher Größe für .... + .... Personen gruppieren sich um das innenliegende Treppenhaus, das über eine großzügige Verglasung im Dach belichtet wird.

Die obersten Geschosse profitieren von der Großzügigkeit des offenen Dachraums.

Für großzügige private Freiflächen der Wohnungen in den Obergeschossen sind den beiden Baukörpern auf der Westseite jeweils ein Sichtbeton-Balkonregal vorgelagert, die Erdgeschosswohnungen erhalten in dem Bereich eine Terrasse.Die Stellplätze beider Baukörper befinden sich in einer gemeinsamen Tiefgarage unter dem südlichen Baukörper.

Das Energieniveau basiert auf der ENEV 2013, die Energieversorgung erfolgt über das städtische Fernwärmenetz. Außerdem werden die Anforderungen des Münchner Förderprogramms FES berücksichtigt.

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